Digitale Souveränität in Aktion
Shownotes
Die Podcastfolge wurde mit Nicolas Frey, Robert Jeutter und dem Publikum live auf der Hackerkiste 2025 aufgenommen und widmet sich dem Thema digitale Souveränität. In dieser Folge durchdringen wir die Strukturen der Abhängigkeit im digitalen Zeitalter. In einer regen Diskussion mit dem Publikum, ist daraus die erste Live-Podcast-Folge von BURN 4 IT entstanden.
Wir bedanken uns herzlich für die Zusammenarbeit mit dem Digitalen Zentrum Schwaben, die super technische Unterstützung von Julian Pesch und vor allem bei Mendix für die leckere Schokolade :-).
Besonderen Dank an das tolle Publikum und die rege Interaktion, es wird ein Follow-Up geben.
Links zur Folge:
Das einzige deutsche Standardwerk zum Thema – Paradigmenwechsel Low-Code: Softwareentwicklung (fast) ohne Programmierung (KI – Best Practice in Industrie, Dienstleistung und Verwaltung): https://amzn.eu/d/7FZWuhR
WASM Mozilla DevDocs: https://developer.mozilla.org/en-US/docs/WebAssembly
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Transkript anzeigen
00:00:13: Hallo und herzlich willkommen bei Burn for IT.
00:00:14: Deinem Podcast für Menschen und Themen in der IT.
00:00:18: Vom Datacenter bis zur Cloud und vom Server bis zum Container.
00:00:22: Wir brennen für IT.
00:00:24: Mein Name ist Nikolas Frey und heute mit mir dabei Robert.
00:00:27: Grüß dich.
00:00:28: Guten Abend.
00:00:28: Hi.
00:00:29: Bei uns geht es heute um digitale Souveränität und idealerweise noch in Action.
00:00:35: Aber erst mal eine ganz kurze Vorstellungsrunde.
00:00:38: Robert, erzähl mal was über dich.
00:00:41: Ja, ich war ja beim Burn for IT Podcast schon ein paar Mal dabei.
00:00:44: Auch hier auf der Hacker-Kiste, wo wir heute Abend sind, kennen wir mich jetzt auch schon ein paar Jahre, mit denen ich Vorträge erhalte.
00:00:50: Ich bin Software-Entwickler und Software-Architekt, vor allem für Embedded-Systeme, bringen da mein Wissen auch gerne ein, eben in Dienstleistungsunternehmen und für unsere Kunden.
00:01:01: Genau, berate da, setze sehr viel im Code um und auch privat.
00:01:05: bin ich da sehr viel eigens unterwegs mit eigener Webseite, eigenen kleinen Projekten mit dem Chaos Computer Club.
00:01:12: Ja, Robert hat seine Reise in der Anwendungsentwicklung gestartet.
00:01:15: Ich komme eher von der Infrastruktur, das heißt Datennetzwerk und Verteilte Systeme war so meine Welt und da habe ich auch viel Erfahrung mit digitaler Souveränität gesammelt.
00:01:26: Das heißt, ich war auch ein Opfer von mangelnder digitaler Souveränität in Unternehmen.
00:01:31: Ich habe mich früh auf etwas eingeschossen, das nennt sich Virtualisierung und WM-Ware, habe das durch meine Venen geflossen und habe dann natürlich irgendwann mal gemerkt, dass es nicht die eine Software ist, aber auch vielleicht zu spät.
00:01:44: Und vielleicht war das auch die erste Erkenntnis, die es bei mir gebraucht hat, um mich weiterzuentwickeln.
00:01:49: Und genau, deswegen gab es auch irgendwann den Podcast.
00:01:52: Und der Podcast ist natürlich gewachsen über die Zeit.
00:01:57: Und da kommen wir gleich noch auf ein kleines Mash-up, was wir so in der Vergangenheit gemacht haben, bevor wir das Thema reinstarten.
00:02:02: Aber erst ganz kurz, das wird heute eine sehr interaktive Geschichte.
00:02:06: Wir haben gesagt, es soll ein bisschen Witz enthalten und Spontanität.
00:02:09: Das heißt, wenn Fragen kommen, gerne mit Handzeichen melden, ob ihr ... ja.
00:02:15: dafür seid oder auch dagegen oder euch enthalten wollt.
00:02:17: Kein Ding.
00:02:18: Wir haben auch zwei Mikros im Publikum.
00:02:20: Das heißt, speziell wenn Impressionen oder Themen kommen, die euch besonders bewegen, hey, einfach Hand hoch, gebt ein Signal, dann ist Julian da und reicht euch das Mikro.
00:02:31: Gut, ansonsten nicht zu vergessen, wir haben heute Goodies dabei und das ist nicht der billige Scheiß, tut mir leid, sondern die fetten Schokis, Also wer und richtig viel davon, also es muss fast keiner was sagen, damit ich die rausgebe.
00:02:45: Aber ein bisschen Interaktion wäre cool, weil ich glaube, wir wollen alle ja was verbessern, verändern und unsere Köpfe zusammenstecken, weil der Wipe war heute schon richtig geil.
00:02:54: Oder Robert, sag nochmal was zu den Wipes von heute.
00:02:58: Also ich bin begeistert.
00:02:59: Ich glaube, wir haben so viele gute Talks heute gehört und gesehen und ich muss mir unbedingt noch ein paar Folien besorgen von ein paar Talks, die ich leider nicht sehen konnte, weil sie parallel waren.
00:03:09: Wahnsinnig viele Leute wieder aus Augsburg und Umgebung mit dabei gewesen.
00:03:12: Ganz viele spannende Unternehmen, die heute auch hier mit vor Ort waren.
00:03:16: Wunderbare Gespräch.
00:03:17: Es gab auch Pizza heute Abend dann nochmal.
00:03:20: Also ich glaube, wir sind hier mit allem versorgt worden, was das IT-Herz begehrt.
00:03:24: Und Kaffee gab es natürlich auch.
00:03:26: Wunderbar.
00:03:26: Und morgen geht es noch weiter, aber jetzt noch kurz zur digitalen Souveränität.
00:03:30: Also wir reden hier von der Fähigkeit von Individuen, Organisationen, aber auch Staaten.
00:03:35: Die digitalen Systeme heißt Daten.
00:03:38: Abhängigkeiten selbstbestimmt zu gestalten und kontrollieren und strategisch zu nutzen.
00:03:44: Unabhängig von externen oder wirtschaftlichen Zwängen.
00:03:47: Das ist eine relativ allgemeingültige Definition, dass sich auch jeder was darunter vorstellen kann, dass wir reden über Abhängigkeiten.
00:03:54: Und da kommen wir gleich auf ein interessantes Thema, aber wie versprochen, zuerst gucken wir noch auf die Vergangenheit.
00:04:01: Also auch Robert war hier mal mit dabei, Embedded Evolution, aber wir haben im Podcast oft
00:04:05: mal
00:04:06: Souveränität angeschnitten, war auch Sicherheit gehört zur Souveränität.
00:04:10: Wir hatten die Kurifee, Carsten May wird, Cybers Kriminaldirektor, Golo Roden.
00:04:15: Agilität auch sich verändern zu können, waren interessante Themen, hat mich auch verändert.
00:04:20: Und denke, heute werden wir auch wieder mal was verändern.
00:04:24: TCPi Pin Standard natürlich auch nicht verkehrt.
00:04:27: Gut, und jetzt stelle ich erstmal die Frage, was ist da passiert?
00:04:30: Hat jemand eine Idee?
00:04:32: Was ist auf dem Bild zu sehen?
00:04:34: Wo kommt der Techniker her?
00:04:35: Was ist das für einer?
00:04:37: Eine Idee?
00:04:40: Torsten.
00:04:41: Hi.
00:04:42: Ich kann mir vorstellen, wie ich den Karsten kenne aus seinen Vorträgen.
00:04:47: Das ist eine professionelle Firma, die hekt und die letztendlich Leute abzockt und die sind organisiert wie eine klassische, normale Firma.
00:04:56: Und die gehen jetzt da letztendlich so vor, als würde letztendlich hier ein normaler Administrator oder Patcher an dem Neunzehn-Zoll-Rack stehen und hier jetzt administrative Aufgaben tätigen.
00:05:12: Fantastisch, du hast echt eine gute Fantasie, aber ich packe noch einen aus.
00:05:17: Jemand eine Idee?
00:05:20: Okay, bisschen mehr?
00:05:22: Ja.
00:05:23: Hier fängt nämlich die digitale Souveränität an, weil die Menschen in dem Land nicht mehr das sagen dürfen, was sie eigentlich denken.
00:05:29: Sie werden auch elektronisch zensiert.
00:05:31: Sie werden letztendlich blockiert.
00:05:33: Und wenn sie tatsächlich etwas sagen, wird durch die Überwachung ihr Leben gefährdet.
00:05:38: Fast.
00:05:39: Ein schönes Beispiel vielleicht von Anfang
00:05:41: dieser Woche.
00:05:42: Sieht mir jetzt sehr
00:05:43: stark
00:05:43: nach dem AWS-Ausfall
00:05:45: aus,
00:05:45: den wir hatten.
00:05:47: Absolut.
00:05:47: Und das Thema war natürlich... Am Montag in der Früh erst mal Leute rotiert und wussten nicht, was passiert ist, weil viele Systeme, wie wir auf der rechten Seite sehen, waren einfach down.
00:05:59: Keiner wusste, was passiert ist und das Thema hat sich dann aber relativ schnell gelöst.
00:06:02: Es war ein Route-Course, war ein DNS-Thema.
00:06:05: DynamoDB, auch ein Thema, wir kennen es mit Monokulturen in Landwirtschaft.
00:06:12: Ja, und dort hatten wir auch eine Monokultur, weil alle haben auf AWS gesetzt ohne ... zu diversifizieren und eine Strategie zu haben.
00:06:18: Und wir haben am Anfang gesagt, irgendwie eine Strategie für die Zukunft.
00:06:21: Und das heißt, da ist eine Menge ausgefallen.
00:06:23: Wir waren alle mehr oder weniger davon betroffen.
00:06:26: Das soll so ein bisschen die Awareness noch schaffen für die Abhängigkeiten, die wir in der heutigen Zeit haben.
00:06:30: Also viele setzen auf Hyperscaler, Cloud-Provider, locken sich ein und auf einmal ist alles weg und der Cascade-Effekt ist da, Robert.
00:06:38: Wie hast du den Montag erlebt?
00:06:40: Ja, und mir ging er tatsächlich sehr gut vorbei.
00:06:43: Ich habe erst am Abend davon erfahren, dass überhaupt was ausgefallen ist.
00:06:46: Aber das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich schon sehr früh digitale Souveränität selber erfahren habe und eben gelernt habe aus, Datenverlust nicht mehr zugreifen können auf der eigenen Services und dann schon relativ früh schon vor paar Jahren angefangen habe, dass ich selber mir selber aufsetze auf VPS, dann auch achte darauf, wo sind denn diese und welche Abhängigkeiten habe ich, weil Wir haben ja jetzt hier US East, der ausgefallen ist.
00:07:11: Und wo man sich so denkt, der ist jetzt aber in der USA drüben, Übersee, betrifft uns ja nicht und bemerken plötzlich, es sind sehr viele Verknüpfungen und dann plötzlich haben wir hier auch viele Ausfälle gehabt.
00:07:24: Die Nachwelle war ja dann groß und vor allem dann überhaupt das Identifizieren.
00:07:27: Jetzt hat man hier einen Dienst, auf den man eigentlich angewiesen ist, über den man verkauft und ähnliches, der ist nicht erreichbar und man selber kann es gar nicht lösen, weil man keinen Zugriff drauf hat.
00:07:35: Und dann merkt man dann auch, also Serverless ist Vielleicht toll für manche Lösungen, aber Server, das heißt auch nur, es ist von jemand anderem das Server.
00:07:43: Das heißt, man hat den Zugriff darauf gar nicht.
00:07:45: Genau, und ein so ein Thema ist vielleicht dann auch die Plattform selbst zu hosten und auf Open Source zu setzen, wo man ja auch vermeintlich denkt, man ist souverän und unabhängig und dann passiert sowas.
00:07:56: Nächstes Schock-Element Anfang dieser Woche oder besser gesagt, ich glaube, vorgestern war es.
00:08:01: Ich weiß nicht, viele kennen MinIo Handzeichen.
00:08:03: Wer hat schon mal MinIo gehört?
00:08:05: Okay.
00:08:06: S-III Amazon kennt ihr?
00:08:07: Kennen mehr?
00:08:08: Minio ist eine Open-Source-Variante, die kann ich on-prem hosten.
00:08:11: Und Minio hat einfach mal gemeint, ja, okay, wir stellen jetzt einfach unseren Open-Source-Gedanken ein und nehmen alle wichtigen Features raus.
00:08:18: Und das Docker-Image ist halt auch weg und so weiter.
00:08:21: Also auch da vermeintlich die Abhängigkeit, man denkt, ist frei, aber man hat eine andere Form von Lock-in.
00:08:28: Und um Robert jetzt auch ein bisschen entgegenzukommen, auch wenn es... noch nicht reif ist, aber die nächste Alternative, ja Robert, du bist Verfechter von Rust.
00:08:39: Verfechter von Rust, also ich mag die Sprache, das gebe ich offen zu, ich arbeite auch mittlerweile das ja viel, vor allem im privaten Bereich mit Rust, vor zwei Wochen auf der Eurorust gewesen, wahnsinnig gute Vorträge da auch wieder mit dabei gewesen.
00:08:51: Und ja, Rust ist so ein wunderbares Beispiel, es ist auch entstanden eben aus dem Gedanken von C und C++ und vielen anderen Sprachen, nur dann eben auch... Befördert von der Mozilla Foundation, dass wir den Programmiersprache haben, die einmal sehr typen, sicher ist und auch dieses ganze Borrowing Ownership-Modell hat, damit wir möglichst sicher auch Programme schreiben können, weil wir haben jetzt nicht nur Ausfall, dass mal ein Server einen Defekt hat oder mal eine Mausenkabel durchbeißt.
00:09:17: Wir haben auch viele Fehler in Software, die wir hier schon verhindern können.
00:09:21: Und Rust ist auch Open Source getrieben, sehr groß.
00:09:24: Also da hat man sehr viel Code und sehr viele Quellen, wo man sich sehr sicher sein kann, dass man noch sehr lange darauf zugreifen kann und kein Unternehmen kommen und sagt, eigentlich wollen wir da jetzt ein Lizenzmodell draus machen.
00:09:36: Und es ist ein ganz
00:09:36: toller Punkt für Rust.
00:09:37: Wenn man jetzt wahrscheinlich die nächsten Jahre schaut, es ist noch nicht production ready, aber jetzt gilt es natürlich die Augen aufzuhalten, was für Alternativen entstehen gerade und die vielleicht zu supporten.
00:09:47: Die Community mit Robert und seinen Freunden sozusagen zu unterstützen, das weiter voranzutreiben.
00:09:53: Und das ist ein Weg, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.
00:09:56: Also irgendwann kommt man an den Punkt, da gibt es so eine japanische Weisheit.
00:10:00: Einmal werde ich getrieben dazu durch den Schmerz oder ich mache es selbst.
00:10:05: Satori und gehen die Zukunft und veränder was und veränder mich.
00:10:08: Genau, jetzt noch zu guter Letzt.
00:10:10: Dann denkt man auch, okay, man hat alles erlebt und dann kam noch der Knaller.
00:10:14: Von heute.
00:10:15: Also der AWS Crash hat es dann geschafft.
00:10:17: Zweitausend Dollar teures Smartbed.
00:10:20: Ich wusste gar nicht, dass es Smart-Bads gibt.
00:10:22: Wusstest du
00:10:23: es?
00:10:23: Nee, aber die wissen wahrscheinlich dann, wie du schläfst und stellen die Temperatur ein, oder?
00:10:28: Genau.
00:10:29: Also das hat sich dann überhitzt und ist ausgefallen, Causing Chaos in Bedrooms.
00:10:37: Also die Frage ist vielleicht auch, brauche ich manche Sachen einfach nicht.
00:10:43: Vielleicht sollte man einfach sein TikTok deinstallieren und sein Bett einfach und sein Ofen einfach non-smart machen und lassen.
00:10:50: Und das gar nicht mehr unterstützen ist vielleicht auch ein Weg.
00:10:53: Endlich, dass mein Siemens Smart Fridge plötzlich irgendwas bestellt.
00:10:57: Bei Rewe steht vor der Tür und ich habe das nie gewollt.
00:10:59: Ich bin noch allergisch dagegen.
00:11:01: Und da bekommt, glaube ich, auch der Begriff Cloud Nativ im Matratzen auch noch einen ganz schönen Spin.
00:11:08: Genau.
00:11:09: Also... Daher oft sind die Zusammenhänge nicht so einfach und bauen kaskadierend aufeinander auf.
00:11:15: Und man denkt, man ist vermeintlich sicher, ist man es aber doch nicht.
00:11:18: Wie ich damals in meiner VM-Werwelt, die Technologie konkurrenzlos.
00:11:22: Und dann kommt ein Unternehmen, kauft es.
00:11:25: Und das hat keine Werte mehr.
00:11:28: Und vielleicht, das ist noch ein Thema, Werte.
00:11:31: Werte ist was, was man verfolgen sollte.
00:11:33: Robert, wie stehst du zu Werten?
00:11:34: Man muss sich klar werden, welche Werte kann man vertreten.
00:11:38: Welche kann man selber übernehmen und wo muss man sich auf andere verlassen?
00:11:42: Wir können nicht alles auf uns selber tragen.
00:11:44: Wir können jetzt nicht in jedem Haushalt im Keller, denke ich, einen Rechenzentrum betreiben, wo wir dann unsere eigenen Instanzen laufen lassen, damit wir sagen, wir haben hohe Datensouveränität.
00:11:54: Wir haben unsere eigenen Dienste laufen.
00:11:56: Jeder hat seinen eigenen E-Mail-Client.
00:11:58: Das ist... Technisch schon eine Herausforderung, besonders dann, wenn wir bei Nicht-Technikern unterwegs sind.
00:12:04: Und auf der anderen Seite ist das energietechnisch ja auch eine Katastrophe.
00:12:08: Du sprichst jetzt von dem Wert eben diese vielleicht technische Souveränität.
00:12:12: Ja, es gibt auch, denke ich, Werte, dass man sagt, man möchte authentisch auch sein.
00:12:17: Und wenn Firmen auch gar nicht mehr authentisch sind und ihre ursprünglichen Themen... nicht mehr vorantreiben, wie Innovation, sondern es nur noch geht, Gewinn zu maximieren, dann muss man gucken, wo man bleibt.
00:12:26: Ja, wenn Chatchapity mir immer meine Empfehlung gibt, wie ich mein Produkt weiterentwickel und ich mich irgendwann im Kreis drehe, weil das alle Konkurrenten auch machen, weil Chatchapity allen die gleichen Empfehlungen gibt, dann kommt das auch irgendwann ins Stock.
00:12:38: Gut, aber jetzt, ich meine, solche Sachen passieren, aber wie können wir das ändern?
00:12:42: Ich meine, wir haben in Europa ja... mittlerweile wirklich Möglichkeiten und viele wissen noch gar nicht davon.
00:12:47: Ein europäischen Baukasten an Werkzeugen, ich habe es letztens gesehen, auch Open Source ist ja ein Thema Richtung Cloud Native Computing Foundation, zum Beispiel auch abseits der Computing Foundation N-AIDN, ein Workflow-Tool, um locoadmäßig zu automatisieren, aber auch Software, die in Europa entsteht, wie zum Beispiel OutSystems oder Mendex, locoad-Plattformen aus Portugal, aus den Niederlanden, mit dem man selbst quasi Applikationen bauen kann und was verändern kann und vielleicht nicht probriertäre Lösungen kaufen muss oder sie selbst baut mit High-Code, wo man vielleicht auch nicht weiß.
00:13:23: Also es gibt Alternativen.
00:13:25: Und gerade bei High-Code kommt, glaube ich, auch sehr mit rein eben die Architektur.
00:13:29: darüber nachdenken, was will man am Ende haben, welche Lösungen wollen wir entwickeln, welches Problem beheben.
00:13:34: Und da fangen oft schon die Probleme an, dass das nicht bekannt ist.
00:13:38: Das gehört auch ganz wichtig zur digitalen Souveränität.
00:13:40: Wir müssen wissen, welche Probleme wollen wir lösen.
00:13:44: Und jetzt stelle ich mal die Frage ins Publikum.
00:13:47: Wo verlieren wir denn im Moment in Europa am meisten digitale Souveränität?
00:13:53: Was denkt ihr?
00:13:54: Hi, ich bin Nico
00:13:56: und ich denke, den größten Verlust haben
00:13:59: wir gerade
00:14:00: im Bereich der Kommunikation, was das Thema soziale Netzwerke, Nachrichten austausch angeht.
00:14:06: Da ist
00:14:07: aus meiner
00:14:07: Sicht einfach
00:14:09: nichts hier in
00:14:10: Europa groß, was wirklich
00:14:12: konkurrenzfähig ist.
00:14:14: Hi, Louis De Name.
00:14:16: Und für mich ist es auf jeden Fall das Thema Kollaborationstools.
00:14:20: Also schauen wir heute in Richtung Microsoft Teams und Co.
00:14:23: Wir haben es während der Pandemie gesehen, wie die Schulen damit gestruggelt haben, wenn man plötzlich Tausende von Kindern nach Hause schicken muss und wir eigentlich keine Tools haben in Europa, wo wir sagen können, okay, jetzt lass uns alle mal irgendwo gemeinsam kollaborieren.
00:14:35: Aber vielleicht genau das ist ja auch ein Beispiel, man setzt auf gekaufte Software, proprietäre Software und weiß gar nicht mehr, wie man es vielleicht selbst verändern kann, weil man auch gar nicht die Möglichkeit hat.
00:14:43: Also ich mein Highcode ist ja auch eine super Lösung unter Umständen, wenn man die Ressourcen hat, die Zeit und das Anforderungsmanagement, aber darum vielleicht mehr selbst in die Hand zu nehmen.
00:14:54: Müssen wir nicht noch einen Schritt weitergehen, weil wenn ich mir jetzt anschaue, wir haben in Deutschland genau drei Netzwerknoten, mit denen wir im Internet verbunden sind.
00:15:03: D-Kicks ist der größte.
00:15:04: Wenn uns da USA oder sprich es wird über England oder UK gerautet, was kein Mitglied der EU mehr ist, den Saft abdreht, dann haben wir eine ähnliche Situation, wie am Montag.
00:15:16: nur die können wir nicht mehr lösen.
00:15:18: Und da müssen wir doch mal langsam anfangen, darüber nachzudenken, wie können wir solche Situationen verbessern, um Exaktum Mundo, die digitale Souveränität zu erlangen.
00:15:28: Netzwerkeinfrastruktur.
00:15:32: Validapunkt.
00:15:34: Hi, ich bin der Ramsey.
00:15:36: Künstliche Intelligenz.
00:15:37: Da haben wir echt wenig oder beziehungsweise gar nix.
00:15:40: Das ist auch ein guter Punkt, Robert.
00:15:42: Ja, das hatten wir heute auf der Hacker-Kiste auch schon als Thema, Mass-KI und auch diese großen Rechenzentren, die besonders gerade von Microsoft und OpenAI in den USA stehen.
00:15:53: Wir können sie hier in Europa aktuell nutzen.
00:15:55: Wir haben heute auch viele Talks gehabt, wo diese Tours genutzt werden, um produktiver zu arbeiten, um Workflows zu gestalten.
00:16:04: um sich Kosten zu sparen, weil aktuell haben wir die Möglichkeit darauf zuzugreifen, aber wie gesagt, wenn Netzwerknoten abgeschalten werden, wenn aus den USA neue Zölle kommen oder neue Auflagen mit, das ist jetzt ein Produkt, was America Only oder America First ist und wir davon abgeschnitten werden, wir uns aber jahrelang darauf verlassen haben, darauf zugreifen zu können, dann ist das ein großer Einschnitt und das kann von einem auf den anderen Tag passieren oder ähnlich wie bei AWS von einer auf die andere Sekunde.
00:16:34: Vielleicht auch noch ein
00:16:35: anderes Element, was da relevant ist, wenn wir uns mal überlegen.
00:16:38: Wir
00:16:39: haben
00:16:40: alle
00:16:41: entgeräte, mobil
00:16:42: oder
00:16:43: auch stationär
00:16:44: und mit wenigen Ausnahmen.
00:16:45: Ich schaue jetzt Rämsi an, der neben mir sitzt.
00:16:47: Nutzen die meisten auch amerikanische
00:16:49: Betriebssysteme darauf.
00:16:50: All unsere
00:16:50: Mobiltelefone oder ein Großteil unserer Mobiltelefone läuft auf
00:16:54: US-Betriebssystemen,
00:16:55: fast
00:16:56: alle
00:16:56: Computer.
00:16:57: Mit Ausnahme von ein paar Linux-Distros haben wir eigentlich auch nichts
00:17:00: europäisches.
00:17:01: Und ich sag mal, es ist halt auch ein Komfortthema.
00:17:04: Ich meine, aus der Komfortzone rausgehen und neue Sachen probieren, weil ich bin ehrlich, also ich habe vielrum experimentiert, aber ich bin immer wieder auf Windows zurückgefallen, weil auch Abhängigkeiten bestehen.
00:17:16: Ja, die Software, okay, dann, ja, nicht so einfach.
00:17:20: Ja, also, stimmen dir vollkommen zu.
00:17:22: Du hast natürlich einerseits, ich sag jetzt mal den Drang.
00:17:27: unabhängig zu sein.
00:17:28: Und da ist Linux das Mittel der Wahl.
00:17:30: Da braucht man gar nicht darüber diskutieren.
00:17:32: Ich glaube, da stimmt jeder auch hier in dem Raum zu.
00:17:36: Die andere Problematik, die ich aber habe, wenn ich im Geschäft betreibe, ist die, dass ninety-fünf Prozent meiner Kunden kein Linux benutzen, vielleicht für den Apache Web Server oder sonst irgendwelche Dienste.
00:17:47: Aber die haben als Endgeräte Windows.
00:17:50: So, jetzt muss ich das Windows irgendwie supporten.
00:17:53: Jetzt muss ich schauen.
00:17:54: Wie kriege ich letztendlich digitale Souveränität in ein amerikanisches Betriebssystem?
00:17:59: Und da fangen Sie doch wieder an, meine drei Probleme.
00:18:02: Genau das, was wir vorher gesagt haben, ich habe erst mal die Abhängigkeit.
00:18:06: Was passiert, wenn die den Stecker ziehen?
00:18:09: Was passiert, wenn die da irgendwas reinprogrammieren?
00:18:11: Weil es ist ja keine Open Source, wo ich nicht weiß, was machen die denn jetzt genau?
00:18:15: Und selbst wenn ich mir diesen teuren Lehrgang leiste, dass ich sage, ich bin Windows Source Code Insider, der kostet fünfzehntausend Euro pro Jahr, Dann hat man tatsächlich Zugriff auf dem Windows Source Code und dann schaut man sich dann mal so ein bisschen in dem Source Code um und dann landet man im Speicherhändler und dann sieht man plötzlich hundertzwanzig Lines Inline-Assembler, wo kein Schwein weiß, was machen die da jetzt?
00:18:39: Weil das kannst du auch nicht nachvollziehen, mehr bei der heutigen Architektur ist es hier unmöglich, müsstest du step by step debacken.
00:18:46: und als Kommentar vom Entwickler steht drüber.
00:18:48: We do not know what it does, but it works, never touch.
00:18:50: Der Klassiker.
00:18:51: Sorry.
00:18:52: Das ist digitale Souveränität.
00:18:55: Da muss ich mich doch an den Kopf langen.
00:18:56: Da muss ich doch sagen, liebe Regierung, unterstützt uns Entwickler doch, dass wir in Deutschland etwas auf die Beine stellen können oder dass wir in Europa etwas auf die Beine stellen können mit Hilfe von Open Source Betriebssystemen, das in diese Richtung geht, wo wir sagen, jeder Benutzer ist damit zufrieden.
00:19:15: Jeder Benutzer kann das auch anwenden.
00:19:18: Das ist jetzt nichts für irgendwelche Hightech-Spezialisten, sondern das ist etwas für Leute wie du und ich, die einfach nur ihren Klick machen möchten und die können im Internet surfen, die können ihre Dokumente schreiben und die sind glücklich.
00:19:32: Warum?
00:19:32: Warum geht sowas nicht?
00:19:34: Warum wird sowas nicht gefördert?
00:19:36: Das frag ich mich.
00:19:37: Aber es ist auch ein wichtiger Punkt, da kann man ansetzen.
00:19:40: Und es wird ja zum Glück schon angesetzt.
00:19:41: Also wir hatten ja vor ein paar Jahren, gab es ja schon in München die Idee, dass man die Infrastruktur und das ganze Betriebssystem für die Behörden von Windows zu Linux verstiebt.
00:19:52: Ist leider in München nicht geglückt, die haben wieder den Rollback davon gemacht.
00:19:57: Aber jetzt hatten wir auch erst dieses Jahr in der Schweiz und in Schleswig-Holstein, hatten wir das auch, dass die Behörden umgestiegen sind auf Linux.
00:20:04: Und wir sehen auch zunehmend eben gerade mit digitaler Souveränität, dass das jetzt auch in der Politik mehr gesehen wird und mehr auch die Schritte gegangen werden von, wie können wir uns dagegen schützen?
00:20:15: dass wir irgendwann handlungsunfähig werden.
00:20:17: Wir sind viele, viele Jahrzehnte, es gewohnt gewesen.
00:20:21: Aus Amerika kommt Top-Notch-Software, auf die kann man sich verlassen, die läuft immer.
00:20:25: Wir sehen auch gerade geopolitisch viele Veränderungen und dann tun sich wieder neue Grenzen auf und deshalb kommt das jetzt auch langsam wieder ins Bewusstsein, dass hier was getan werden muss.
00:20:34: Und wie du schon gemeint hast, als Unternehmen tut man sich dann schwer, wenn man jetzt sagt, man will jetzt nur noch Linux unterstützen oder nur noch Mac.
00:20:41: Damit schränkt man ja immer auch ein, welche Kunden kann ich damit erreichen.
00:20:45: Und da gibt es ja auch schon, ist auch ein ganz spannendes Thema, auch Werbung für Rust an der Stelle.
00:20:51: Mit Rust kann ich zum Beispiel auch cross-compilen, kann ich auch mit vielen anderen Sprachen machen, war ja auch mal die Idee hinter Java, ich habe diese Java-VM, man kann damit auf allen Maschinen deployen und über diese VM läuft das dann auch überall.
00:21:03: Also die Ideen, dass ich einen Sourcecode schreibe und dann Soweit die Souveränität war, dass das alle ausführen können, egal welches Betriebssystem ist, das ist schon eine Superlösung gewesen.
00:21:13: Es wird je nachdem, für welche Kunden, für welchen Zweck man entwickelt, natürlich mehr oder weniger gefördert.
00:21:21: Geht Wasem da nicht auch so ein bisschen in die Richtung?
00:21:24: Ja, WebAssembly, ganz tolles Thema.
00:21:26: Bin ich auch gerade wieder voll am Lernen, um hier reinzukommen.
00:21:30: Wer das Konzept noch nicht kennt, im Browser haben wir über die letzten Jahre sehr viel Javascript gehabt, also eine Skriptsprache, die dann interpretiert wird.
00:21:38: Und damit haben wir ganz viele tolle Seiten gebaut, ganz viel.
00:21:40: Wir haben React, wir haben Angular, wir haben Vue.js, ganz viele andere Frameworks.
00:21:44: Und in den letzten Jahren, wo er dann sozusagen neu entwickelt, die WebAssembly bzw.
00:21:49: wo es einfacher auch WebAssembly zu nutzen, schaut euch da auf jeden Fall mal... die Mozilla Developer Docs an, wunderbar beschrieben, auch für Nicht-Techniker.
00:21:58: Es ist sozusagen ein Sampler Code, den ich im Browser ausführen kann.
00:22:02: Und jetzt haben wir egal auf welchen Betriebssystem, selbst auf Android und auf Windows und auf Linux.
00:22:08: Und wo ich auch immer bin, habe ich moderne Browser zur Verfügung, egal ob es jetzt Chromium ist, ob es Mozilla ist, ob es ganz neue Zen-Browser sind, die dann wieder auf Mozilla Firefox aufbauen und so weiter.
00:22:20: Brave gibt es auch noch, ein ganz toller Browser.
00:22:23: Und dann kann ich mein Code, meine komplette Applikation in WebAssembly in meinen... Browser ausführen.
00:22:30: Und damit habe ich nochmal ganz andere Möglichkeiten, auch Cross-Compilen unabhängiger zu sein, von dem was meine Endnutzer am Ende für ein Betriebssystem haben oder unterliegend haben.
00:22:39: Ja, hier einmal das Mikro bitte.
00:22:41: Bei Java, da bin ich erst mal geteilter Meinung, das ist für mich keine Programmiersprache, sondern eine Krankheit.
00:22:46: Type once, Debug everywhere, so viel zu dem Thema, aber Software... Alles schön und gut, aber wir sind ja jetzt auch in einer anderen Krise, gerade in der Automobilbranche, China, Hardware, Chips, Chip Delivery.
00:22:57: Warum fertigen wir keine Chips in Deutschland?
00:23:00: Warum fertigen wir keine Chips in Europa unabhängig?
00:23:03: Wir haben seltene Erden.
00:23:05: Wir haben seltene Erden in Deutschland.
00:23:06: Da gibt es jetzt gerade ein Riesenvorkommen.
00:23:09: Wir sind nicht auf die Importe von fremden Ländern angewiesen, aber es werden von der Regierung keine Förderungen gestellt.
00:23:17: Solche Technologien hier in Deutschland zu fördern, da wird wir auch entsprechend die Hardware, weil tut mir leid, ich kann die beste Software der Welt entwickeln, aber ohne Hardware läuft die nicht.
00:23:26: Also irgendwas brauche ich.
00:23:27: Wo ich die drauf ausführen kann, wenn mir jetzt VW sagt, wir müssen die Produktion stoppen, weil wir aus China keine Chips mehr geliefert kriegen, weil die Niederländer nämlich sagen, hallo, wir unterstützen das nicht, wir sind jetzt hier für Trump.
00:23:38: Ja, das ist auch digitale Souveränität.
00:23:40: Und das fängt nicht nur bei der Software, sondern auch bei der Hardware schon an.
00:23:44: Da müssen wir doch generell geopolitisch was tun.
00:23:47: Oder sehe ich das falsch?
00:23:48: Das ist ein sehr guter Punkt.
00:23:49: Es gab ja auch in den letzten Jahren Bemühungen in Deutschland und in Europa.
00:23:53: mehr Chipfabriken zu fördern und zu bauen, die auch finanziell große Zusprüche bekommen haben von den Regierungen, also europäisch wie auch in Deutschland, die aber immer Probleme jetzt hier bei uns zu landen, zumindest hatten mit Regulierungen und anderen Themen.
00:24:08: Und das sind Punkte, die sind über die Jahre natürlich immer weiter gewachsen.
00:24:12: Wir kennen unseren Juristereikorpus, der immer weiter gewachsen ist.
00:24:17: Da muss man sich natürlich auch immer erst durchfinden.
00:24:19: Und natürlich dadurch, dass es immer einfacher war, dass wir aus Taiwan Chip bestellen und aus China andere Hardware, die auch wesentlich günstiger in vielen, vielen Fällen ist, als das bei uns mit unserem Mindestlohn und anderen Regularien, die dazu kommen, herzustellen, hat man sich sehr lange darauf ausgeruht.
00:24:36: Und das wird... wie du schon erwähnt hast, auch in den nächsten Jahren zunehmend Verhärtungen geben, die auch die Preise in die Höhe steigen werden.
00:24:44: Also gerade China kann man immer wieder beobachten, denkt in sehr langen Zeiträumen, dass hier Technologie gefördert wird, es wird sehr günstig angeboten.
00:24:53: Ja, nachdem hier Open AI, Chatchapity über Jahre entwickelt hat und weiterentwickelt hat, kam plötzlich die Psyk um die Ecke aus China, ein KI-Latch-Language-Modell, was OpenAI im ersten Schlag und bei wesentlich weniger Kosten für die Entwicklung direkt schlagen konnte.
00:25:11: Und das auch noch je nachdem wie man Open Source beim large language model definiert.
00:25:15: zum Großteil Open Source ist, dass man auch selber betreiben kann, mit genügend dann auch wieder Hardware, die bei einem im Rechner drin hängt, also mit genügend Grafikkarten, ist wieder ein ganz wichtiges Thema.
00:25:26: Auch gerade Grafikkarten, wenn wir uns anschauen, eben Nvidia, der Kurspreis ist ja in den letzten Jahren durch die Decke gegangen.
00:25:34: Es sind ja wirklich neue Millionäre entstanden, einfach nur durch diese Aktie erhalten.
00:25:38: Und das ist ein Unternehmen, was wahnsinnig wertvoll dadurch geworden ist, dass er einmal die Technologie herstellt und natürlich über Jahre schon den Markt befüllt haben.
00:25:48: Und wir sehen ja jetzt schon, dass Nvidia Kontingente schafft.
00:25:53: Staatenverträge schaffen mit NVIDIA, um überhaupt die Rechenleistung ins Land zu bekommen.
00:26:00: Und das wird auch noch ein ganz großer Punkt.
00:26:02: Wie können wir das vielleicht bei uns auch noch mal stärken, dass wir hier nicht abgehängt werden als Deutschland, als Europa?
00:26:07: Bei NVIDIA gibt es zumindest noch die Konkurrenz AMD.
00:26:11: Und das verbindet mich persönlich.
00:26:13: Und ich bin da irgendwie auch happy, dass es AMD mittlerweile geschafft hat, weil zwei tausend siebzehn und Intel hat ja sehr lange Foulplay betrieben.
00:26:20: Die haben versucht, AMD klein zu halten.
00:26:23: Also es gibt da die zwei großen Tipphersteller für CPUs Intel damals gegen AMD und AMD hat es damals tatsächlich geschafft mit einem neuen Design.
00:26:31: Da haben sie haben sich kluge Köpfe, was überlegt haben, nicht diese monolithischen CPUs mit hoher Taktrate, sondern wir skalieren in die Breite, versuchen möglichst viele zu parallelisieren.
00:26:42: Und da kam damals der Ryzen Prozessor raus.
00:26:44: Und ich weiß noch ganz genau, wo ich dieses Konzept gesehen habe und die ersten Server Prozessoren auch darauf gekommen sind.
00:26:49: Ich sag, hey, das ist die Alternative.
00:26:50: Das endlich gibt es in der Konkurrenz wieder zur Intel.
00:26:53: Und dann hat sich das wirklich so entwickelt.
00:26:54: Und das war eine spannende Reise jetzt.
00:26:56: Jeder hat es vielleicht auch an der AMD Aktie gesehen.
00:26:58: Die war ja dann irgendwann zwei, siebzehn bei, ich glaube, zehn Dollar nochmal kurz gefallen.
00:27:02: Und dann ist jetzt über zweihundert Dollar wieder geschossen, glaube ich, also vor zwanzig Facht.
00:27:06: Und das zeigt ja auch.
00:27:08: dass es wichtig ist.
00:27:08: und vielleicht zu dem Thema CPUs oder nein, bitte.
00:27:13: Ich glaube nur bei vielen richtigen, wichtigen Sachen, die auch schon gesagt wurden, dass man auch gucken muss, dass man eine Zuseher über das Ziel hinaus schießt.
00:27:23: Es gab früher, gab es ja mal so dieses World Wide Web, schon ein paar Jahre her, aber es ist so ein bisschen... Man möchte immer von den Vorteilen von Vernetztheit profitieren.
00:27:35: Man schafft Interdependenzen und jetzt merken wir, das sind wir ja aber ganz schön verbundbar an einigen Stellen.
00:27:41: Und das sozusagen gehört natürlich auch zur Sache.
00:27:44: Also das heißt, wo wollen wir Souveränität, wo sagen wir, ja, da waren wir uns ein Grad auch sozusagen für uns selbst zu sorgen, ohne dass wir sagen, wir sind jetzt autark und jeder hat seinen eigenen Server im Keller und da ist mit nichts verbunden.
00:27:57: Das, glaube ich, ist wirklich das große Spannungsfeld sozusagen um die ganze Debatte herum.
00:28:01: Und was da ein guter Zwischenweg ist, zu sagen, man ist offen, aber man ist halt auch vernetzt.
00:28:06: Und wir haben lange auch, das sind jetzt schon ein paar Sachen gefallen, asiatische Länder oder so.
00:28:11: Wir haben auch sehr lange von der günstigen Arbeit dort profitiert.
00:28:14: Wir haben Billy Stahl importiert, Heidelberger Druckmaschinen, Mercedes, Audi, VW.
00:28:20: Alles das da haben wir lange nutzniese.
00:28:22: Und jetzt merken wir halt auch in vielen sozusagen die Industrialized.
00:28:27: Technologies, Industries, da sind wir nicht ganz so an der Spitze und das tut natürlich weh.
00:28:33: Genau, ein ganz wichtiger Punkt.
00:28:34: Es gibt nicht eine Lösung für alle, also eben nicht, dass jeder sich einen Rechenzentrum in den Keller stellt, aber eben so auf diesem Spektrum verteilt gibt es dann einzelne Haushalte, die vielleicht einen Server stellen, weil sie selber Infrastruktur bereitstellen, weil sie einen eigenen Server haben, genauso andere, die dann zum Beispiel über das städtische Netz das ja existiert, dann wieder Dokumente teilen können, E-Mails verteilen können und natürlich Unternehmen, gerade in der IT, die ihre eigenen Ressourcen bereitstellen können oder dann ihre eigenen Ressourcen noch aufstecken können.
00:29:06: Also gerade, wenn ich als Unternehmen in der IT tätig bin und ich weiß, ich habe jetzt meine Entwickler, die wollen jetzt Chatchivity verwenden, Cloudcode oder Ähnliches, dann ist zum Beispiel, und das gibt es jetzt auch schon als Lösung, wir haben Ulama.
00:29:19: um lokal unsere LLMs auszuführen.
00:29:22: Mal ganz dahingestellt, wie sinnvoll das ist.
00:29:24: Aber man kann auch als Unternehmen sich in den Keller ein kleines Rechenzentrum in Anführungsstrichen erstellen.
00:29:31: Das können auch nur kleine Computer sein, ein paar wenige Grafikkarten, mit denen ich schon paar Infarenzen machen kann.
00:29:37: Und wenn ich mein Team dann schon so weit bringen, dass sie das eigene Netz nutzen, statt immer nur auf JetGPT zu gehen und nachzufragen und den Produktionskurs vom eigenen Unternehmen oder von Kunden nach Amerika rüber zu schicken, um JetGPT zu fragen.
00:29:52: Ist das richtig so?
00:29:53: Schreibt mir bitte die Kommentare rein.
00:29:54: Dann denke ich, kommen wir damit schon wesentlich weiter in die Richtung Unabhängigkeit für europaneuropäische Unternehmen und auch für das Individuum.
00:30:04: Ultragut, was du jetzt gesagt hast, kann ich absolut unterstreichen.
00:30:08: Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen.
00:30:09: Also, ich meine, wir brauchen keine alternativen Heizungen in unseren Wohnungen mit Rechenzentren im Keller.
00:30:14: Ja, da gibt es Wärmepumpen, die sind wahrscheinlich etwas effektiver als Server-Rechenzentren und wahrscheinlich auch etwas billiger.
00:30:20: War nichts zu trotz.
00:30:21: Warum mache ich denn letztendlich mir als Firma nicht Gedanken, wie kann ich den Kunden wirklich eine richtige Lösung garantieren, die ihm digitale Souveränität gewährleistet?
00:30:33: Ich gebe jetzt mal ein Beispiel.
00:30:34: Ich gehe jetzt mal wirklich auf ein Consumer Smart Home.
00:30:37: Sag dir was du hast gesagt.
00:30:38: Hey, brauch ich so einen digitalen Kühlschrank?
00:30:41: Muss mir meine Waschmaschine jetzt sagen.
00:30:43: Hey, die letzte Unterhose, die ich jetzt da gewaschen habe, die ist nicht ganz sauber geworden.
00:30:47: Ne, brauch ich nicht.
00:30:48: Dann nehme ich mir jetzt zum Beispiel mal smarte Heizungsregler.
00:30:51: Da kann ich sehr viel Geld sparen.
00:30:53: Sind wir uns wahrscheinlich alle einig, weil die regulieren individuell.
00:30:56: Dann nehme ich jetzt Matado.
00:30:57: Ist ganz gut.
00:30:58: Schließe ich mir jetzt überall an.
00:31:00: Bin ich auf die Cloud angewiesen.
00:31:02: So, fällt die Cloud aus, wie wir es am Montag hatten, brauchen wir ja gar nicht darüber diskutieren, sitze ich im Kalten.
00:31:08: Warum gehe ich nicht her und sage, das Ganze muss letztendlich bis zum letzten Stück rückwärts kompatibel sein, und zwar autonom, ohne irgendeine Cloud.
00:31:21: Fritz deckt zum Beispiel.
00:31:24: Gutes Beispiel, da kann ich hergehen, da kann ich sagen, ich kann den Heizungsregler manuell regulieren, ohne Cloud, ohne Deckanschluss, da habe ich einen Drehregler.
00:31:32: Wenn das Deckt funktioniert, kann ich das mit Deckt machen.
00:31:35: Und wenn das Internet funktioniert, kann ich das sogar extern über die Cloud machen.
00:31:40: Das ist der komplette Fallback.
00:31:41: Ich bin digital souverän.
00:31:42: Ich denke, das ist immer eine Mischung aus Komfort und Souveränität.
00:31:47: Wir sind ja schon so unbewusst in unserem Leben als Menschen, als Individuen.
00:31:51: Die Firmen setzen alles auf eine Karte, denken nicht an die Multikloud-Strategie.
00:31:56: Die Staaten setzen ... gar keine Souveränität um.
00:32:00: Und jetzt wollen wir in dem kleinsten Detail die Souveränität wahren.
00:32:04: Ich glaube, das sind Einzelfälle.
00:32:07: Nur zu dem Thema ging es um Arm, Endienless.
00:32:10: Das ist ein ganz großes Thema und da kam Ninox auch drin vor.
00:32:14: Nur so viel zu dem Thema.
00:32:15: Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich professionell mit der digitalen Souveränität.
00:32:19: Und ich finde es einfach eine Schweinerei, wie einerseits die Regierung uns verarscht mit Sachen die so eigentlich nicht sein dürften und andererseits fühle ich mich auch verarscht von den Firmen, wenn mir dann so was angeboten wird.
00:32:36: Ich nenne jetzt einfach nur mal Tado, wo ich dann nur die Möglichkeit habe, Cloud oder gar nichts.
00:32:40: Tut mir leid, wo ich dann ganz ehrlich sagen muss, das hat mit digitaler Souveränität gar nichts mehr zu tun, sondern die Firmen drängen uns ja in die digitale Unsouveränität und keiner tut irgendwas dagegen.
00:32:51: Wie reagierst du drauf?
00:32:52: Du hast jetzt deine Werte sind dann, du ziehst es dann auch durch.
00:32:55: Also du kehrst ihm den Rücken und du trägst ja auch die Message nach außen.
00:32:59: Das heißt, du reagierst.
00:33:01: Ja, ich reagiere drauf.
00:33:02: Ich habe daheim mein Smart Home.
00:33:04: Ich kann das jetzt von hier aus bedienen.
00:33:05: Wenn die Cloud ausfällt, kann ich das über mein Deck bedienen.
00:33:09: Wenn das Deck ausfällt, kann ich das manuell mit meinem Finger bedienen, so wie ich es früher mit dem Drehregler gemacht habe.
00:33:14: Wo ist das Problem?
00:33:16: Ich glaube, das ist eine sehr fundierte Meinung.
00:33:18: und eine sehr extreme Meinung, weil ich glaube viele, also ich kann es jetzt nachvollziehen, nachdem du drüber sprichst, aber ich denke in der öffentlichen Wahrnehmung ist es schwer, natürlich diese Awareness zu schaffen.
00:33:29: Also es ist, ich finde, es ist halt, es ist eine extreme Aussage, die stimmt, ja, absolut, die stimmt ja voll und ganz zu, aber so diese Awareness, dieses Gefühl in der Bevölkerung.
00:33:42: Man muss den Leuten zeigen, es geht anders, es geht anders.
00:33:45: Das Ganze geht ohne Gewalt, das Ganze geht ohne Extreme, sondern man sagt einfach, guck mal, du hast einerseits hier die Möglichkeit und wenn das spinnt, stehst du im Lernen oder du hast die andere Möglichkeit und du kannst runtergehen bis wie an und dunze mal und notfalls nimmst du halt ein Holzscheid, schmeißt einen Hof und zündest an und hast eine warme Wohnung.
00:34:03: Ja, so ist es.
00:34:04: Aber
00:34:05: die Leute müssen da, müssen da hingeführt werden, die müssen das wahrnehmen.
00:34:09: Die müssen auch geschult werden dahin, dass so was möglich ist.
00:34:12: Und das ist für mich auch ein Teil der digitalen Souveränität, wo ich sage, es ist nicht nur ich als Entwickler, ich als Firma, sondern auch ich als Benutzer muss diese Erwärmung haben.
00:34:22: Aber da muss jemand da sein, der muss mich dahin führen, der muss mir zeigen, dass das möglich ist.
00:34:27: Absolut, ich meine, ich habe ja eine Frage aufgeschrieben, welche Verantwortung tragen Entwickler und Architekten für digitale Selbstbestimmung?
00:34:33: Also es geht ja genau die, die die Systeme bauen und den Wendalocken erzeugen, dass es überhaupt verfügbar ist.
00:34:39: haben die noch Werte?
00:34:40: und das sind wir wieder bei dem Wertethema, oder?
00:34:43: Hängt das ist eine Wahrnehmung in der Bevölkerung.
00:34:46: Also wir können noch so über die Technik reden, eigentlich ist es ein Wechsel.
00:34:49: der ist Mindset.
00:34:53: Robert, Mindset.
00:34:55: Mindset auf der einen Seite.
00:34:57: Natürlich, wie kann ich als Entwickler jetzt befähigen, hier mehr Open Source, mehr offene Quellen, dass ich mich selber entscheiden kann.
00:35:05: nutze ich jetzt zu Hause meinen Raspberry Pi für mein Smartphone zum Beispiel oder, weil ich jetzt kein Techie bin, kein Raspberry Pi zu Hause habe, dass ich trotzdem die Cloud vom Anbieter nutzen kann, dass ich sozusagen die Wahl auch habe.
00:35:18: Da ist natürlich immer das Problem eben als Unternehmen, ich muss Geschäftsfake sein, ich muss auch wissen, wie baue ich mein Geschäftsmodell auf.
00:35:26: Und da ist natürlich Cloud und Vendorlogin so ein wahnsinnig guter Sellingpoint gewesen für viele Unternehmen.
00:35:33: Wenn ich jetzt einmal von einem Unternehmen die Lösung kauf, die an eine Cloud gebunden ist, dann kauf ich nur noch von diesem Unternehmen ein, weil alles andere nicht wieder verknüpfbar ist.
00:35:46: Und wenn wir uns das genauer anschauen, also gerade so smarte Steckdosen, Thermostate, ganz viele davon bauen, zum Beispiel auf einem ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-Alarm, oder den ESP-A.
00:36:02: Das ist sozusagen uns Techies, die ein bisschen hardware-näher unterwegs sind.
00:36:06: Wir können das machen für viele, die eben nicht diesen Technikbezug haben.
00:36:10: Man kann Hilfe zur Selbsthilfe schaffen, man kann Schulen, aber es ist schwierig hier alle zu erreichen.
00:36:15: Und jetzt kommt ja auch der Cyber Resilience-Eckball zum Tragen.
00:36:19: Auch ein wahnsinnig großer Umfang wieder, der auch wieder Unternehmen vor die Herausforderung stellt.
00:36:25: Man muss die Supply Chain.
00:36:28: überprüfbar nachweisen können, dass die sicher ist und das wird auch ein ganz toller Punkt für die digitale Souveränität.
00:36:34: Wie machen wir das?
00:36:35: Was können wir dann noch nutzen?
00:36:37: Zum Beispiel Raspberry Pi, ich habe es gerade genannt, nutze ich selber für mein Smart Home, ist ein super kleiner Rechner, verbraucht wenig Strom, kann ich mit allem möglichen verknüpfen über Wi-Fi und Co.
00:36:48: Ich habe das Problem, er ist Open Source und Open Source ist ausgenommen vom Cyber Resilience Act.
00:36:53: Als Unternehmen kann ich jetzt diesen Raspberry Pi als Open Source Projekt nicht nehmen, weil entweder müsste ich als Unternehmen diesen kompletten Raspberry Pi verifizieren, dass die Supply Chain gedeckt ist und das wird keine Hersteller machen können.
00:37:07: Und auf der anderen Seite muss ich mir als Unternehmen denken, stelle ich mir jetzt eigene Chips her oder verwende ich eben andere Chips, die einen Vendorlock in haben und dann bin ich als Unternehmen wieder im Vendorlock in.
00:37:18: Nico.
00:37:19: Was du jetzt gerade noch mal gesagt hast, die Stärken von Individuen, wie du der Bastel, der ins Detail geht, der mit Werten rangeht, das ist auch wieder eine Community, die aber sehr homogen ist.
00:37:28: Also du arbeitest da in eine Richtung und dann gibt es Leute, die haben andere Stärken, die verstehen besser die Business Anforderungen.
00:37:35: Was schafft denn wirklich wer?
00:37:36: Der ist es jetzt die smarte Matratze oder ist es eine andere Service?
00:37:40: Weil die Infrastruktur alleine, die bringt mir ja noch nicht wirklich das Outcome.
00:37:43: Also ich hab Daten, aber der Layer oben drüber, den muss man ja verbinden.
00:37:46: Und so will ich einfach nur merken, es gibt, jeder hat seine Stärken, aber nicht jeder ist der, der sich jetzt im Keller ein Container hochziehen muss.
00:37:53: Also damit mein ich ein virtuellen Container und kein Container, genau.
00:37:57: Und darum, also vielleicht da noch mal darauf hinzuweisen, sich zu vernetzen, zu schauen, wo bin ich in der Desire Zone, was, wofür brenn ich wirklich, ja?
00:38:05: Nicht mich jetzt zu verrenken, bloß weil es andere machen, muss ich jetzt das auch basteln.
00:38:09: Wie finde ich mein Weg mit meinen Werten, um zu einer digitalen Souveränität zu kommen, mich in der Gruppe zusammenzuschließen und irgendwo anzufangen?
00:38:16: Irgendwo anzufangen mit einer Strategie und auch nicht zu sagen, ich renne jetzt ins nächste Lock-in rein oder so, vielleicht Achtsamkeit mitzubringen?
00:38:24: Das Vernetzen, die Werte kennenlernen, auch als Nicht-Techie mehr darüber zu wissen und erfahren, wie unsere Technikwelt funktioniert.
00:38:32: Da ist ein ganz großer Punkt.
00:38:34: Gerade in Europa, ein wahnsinnig toller Verein, kann man immer vorbeischauen auf media.ccc.de, kann man sich die ganzen Videos von den Veranstaltungen anschauen.
00:38:43: Alles wunderbar aufgezeichnet, das sind sowohl sehr technische Talks als auch über Politik, Philosophie, Soziologische Vorkommnisse und vielem weiteren, also ganz spannende Themen, wo auch wieder in die Erwärmnisreihen gehen.
00:38:58: Worauf müssen wir achten?
00:38:59: Gerade letztes Jahr ganz großes Thema elektronische Patientenakte.
00:39:03: die wir bei uns souverän entwickelt haben und dann auf fremden Servern laufen lassen.
00:39:08: Auch wieder so ein Thema, was hier mit reinkommt.
00:39:10: Da ist ganz wichtig, Werte, Souveränität schaffen und auch darüber in Kenntnis setzen.
00:39:16: Dann denke ich, kommen wir langsam zum Ende und auch derzeit.
00:39:19: Ich möchte noch auf eine Sache hinweisen.
00:39:21: Ich persönlich bin absolut dem Logo Paradigma verfallen und brenne dafür.
00:39:27: Ich finde, es ist wichtig, dass man auch programmieren kann ohne... den Code zu verstehen in der Tiefe, immer noch mit sinnvollen Erweiterungen, aber dass man anfängt, was zu verändern und versteht, wie Prozesse und Datenmodelle funktionieren können.
00:39:40: Und speziell, weil wir in Deutschland auch die Technologie haben bei Siemens, möchte ich mal darauf hinweisen, ein absolutes, neutrales Buch, das aufklärt, was wir für Möglichkeiten haben, das einzige deutschsprachige Standardwerk zu diesem Thema, Paradigmenwechsel Low Code, ein guter Vertrauter und Mitstreiter hat er mitgeschrieben und Robert.
00:40:01: Dann, ich denke, lesen ist wichtig, sich weiterzubilden.
00:40:05: Liest du auch viel?
00:40:06: Ja, tatsächlich gerade sehr viele Rust Bücher und WebAssembly, was auch sonst in der aktuellen Zeit.
00:40:14: Wobei aktuell bin ich auch an der Software-Architektur wieder dran, habe ein paar tolle Orally-Bücher.
00:40:19: Also gerade im Tech-Bereich haben wir ja sehr viele Fachbücher, die erst Klassik sind, die man sich wirklich einfach mal durchlesen muss, um zu verstehen, wie baut sich unsere digitale Welt auf.
00:40:30: Ja.
00:40:31: Robert, vielen Dank.
00:40:32: Und vielen Dank ins Publikum.
00:40:34: Die Schokoladen werden gleich verteilt, definitiv.
00:40:37: Und eine Sache möchte ich noch anmerken.
00:40:40: Das war der erste Live-Podcast überhaupt von Burn For IT.
00:40:43: Wir haben insgesamt heute die neunundachtzigste Folge aufgezeichnet.
00:40:48: Und mein Team, vielleicht noch ganz kurz, das ist Jan Philipp Höpfner und Daniel Rusche.
00:40:53: Die sind heute leider nicht mit dabei, aber ich muss sagen, im Hintergrund haben die sehr, sehr viel gemacht, auch die Cover Art und so weiter.
00:41:00: Und wir werden diese Folge auf allen Plattformen veröffentlichen.
00:41:04: Natürlich werden wir sie entsprechend schneiden und noch ein bisschen die Zusammenhänge klarstellen und ein paar Amps rausnehmen.
00:41:10: Aber ich glaube heute bei den Amps war es relativ okay.
00:41:13: Und dann sage ich vielen Dank ins Publikum.
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